Die Idee
Ideen sind ein gefragtes Gut, das gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Gruppen, für Organisationen genauso wie für Unternehmen, für Alt gleichermaßen wie für Jung. Die Fähigkeit, Ideen zu entwickeln und ihr Gehirn aktiv zu nutzen, steht Menschen von Klein an zur Verfügung (und Kinder machen davon meist sogar in einem Maße Gebrauch, der Eltern die Haare zu Berge stehen lässt).
Allerdings verhält es sich bei dem Gehirn wie bei vielen anderen menschlichen "Organen": Es will herausgefordert, stimuliert, trainiert werden, um seine volle Leistungsfähigkeit aktivieren zu können. Wird es vernachlässigt, lässt die geistige Fitness mit der Zeit nach - ähnlich wie bei der körperlichen Fitness.
Die gute Nachricht ist: Das menschliche Gehirn lässt sich, wie andere Körperbereiche auch (z.B. Muskeln), durch Training gezielt stimulieren. Das gilt für lle Altersbereiche gleichermaßen. Was für ein Glück!
Also heißt es Farbe in die grauen Zellen zu bringen und verborgene Ideenpotenziale zu aktivieren. Für Jung und Alt, Frauen und Männer, Einzelpersonen und Gruppen. Um für alle Herausforderungen in Alltag, Schule, Ausbildung und Beruf gewappnet zu sein.
Historisches
Etwas Vergleichbares gab es schon einmal im Bereich der körperlichen Fitness. Etwa ab 1975 entstanden, ausgehend von der Schweiz, erste "TrimmPfade", die für gewöhnliche Bürger und Nicht-Sportler Anreize zur körperlichen Betätigung boten - und damit einen eleganten Weg, die Volksgesundheit zu stärken. Das entwickelte sich schnell zu einer Bewegung - und bald verfügte jede größe Stadt oder Gemeinde über einen eigenen Fitness-Parcours mit mehr oder weniger gesundheitsfördernden Übungen. Viele dieser Installationen sind bis heute erhalten geblieben - und begegnen ihren "jüngeren Kollegen" der 2. Welle, die vereinzelt neu gebaut werden.
Modernes ganzheitliches Fitness-Verständnis
Das moderne Fitness- und Gesundheitsverständnis geht über diesen früheren Ansatz hinaus - quasi "back to the roots". Schon die alten Griechen sahen Körper und Geist als eine Einheit an und sorgten nicht nur für eine körperliche Ertüchtigung, sondern gleichfalls auch für umfassende geistige Aktivierung ihrer Bürger.
Auch die WHO (die Weltgesundheitsorganisation) definierte etwa 2.000 Jahre später, dass Gesundheit "ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen" ist. Das wird umso wichtiger im Zeichen der aktuellen demografischen Entwicklung in Deutschland, die von einer zunehmenden Alterung (und Überalterung) der Bevölkerung ausgeht, mit den entsprechenden Bedürfnissen und Notwendigkeiten.
Und dafür braucht es neben den traditionellen, körperorientierten, Angeboten neue Initiativen - Meilensteine um:
